Palmöl – Naturschützer, Menschenrechtsaktivisten und Wissenschaftler im Kampf gegen ein globales Problem

(27.05.2015) Am 5. Juni findet im Max-Planck-Institut am Deutschen Platz ab 19 Uhr ein Vortrag über das meistgehandelten Pflanzenöl der Welt statt. Auf der Veranstaltung wird über die Vor- und Nachteile des Rohstoffes Palmöl informiert, aktuelle Forschungsergebnisse werden vorgestellt sowie Alternativen und Perspektiven diskutiert. Zu dieser Veranstaltung sind alle eingeladen, die sich über den Rohstoff informieren wollen, der in jedem zweiten Supermarktprodukt enthalten ist.

Bündnis Regenwald statt PalmölSeit 2014 besteht in Europa eine Kennzeichnungspflicht für Palmöl in Lebensmitteln. Doch auch für Kosmetika, Kerzen, Biosprit usw. wird Palmöl verwendet. Inzwischen stammen rund 90 Prozent des weltweit verbrauchten Palmöls aus indonesischer und malaysischer Produktion. Nun wird auch in Afrika für Palmölplantagen Regenwald gerodet. Einheimische Bauern verlieren ihre Lebensgrundlage, unzählige Tier- und Pflanzenarten werden ausgelöscht. Nachhaltigkeitssiegel (z. B. RSPO) sind leider nur selten vertrauenswürdig.

Veranstalter ist der Orang-Utans in Not e.V. Er setzt sich für den Erhalt und Schutz der letzten frei lebenden Orang-Utans ein und ist Mit-Initiator des Bündnisses “Regenwald statt Palmöl”. Auch Wir und die Welt unterstützt dieses Bündnis.

Was: Vortrag Palmöl
Wann: 5. Juni 2015, 19 bis 20.30 Uhr
Wo: Seminarraum im Max-Planck-Institut, Deutscher Platz 6
Kontakt: Ingeborg Lambert, Orang-Utans in Not e.V., kontakt@ouin.de www.orang-utans-in-not.org

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